Die Abteilungsleiterin Rebekka Marti beantwortet Fragen zum letzten Jahr.
Welches Wort charakterisiert das vergangene Jahr?
Neues umsetzen
Nach einer Phase der Einarbeitung war es wichtig, nebst der Prüfung und Weiterentwicklung bestehender Angebote auch Neues zu wagen. Wir konnten verschiedene Inhalte zu Angeboten formen und im Weiterbildungsprogramm aufnehmen. Auch wenn nicht alles sofort zum Fliegen kommt, ist es ein wichtiger Prozess, Inhalte mit Fachpersonen zu durchleuchten, mit dem Feld abzugleichen und zu konkretisieren. Auf diese Weise erreichen wir immer wieder, die Balance zwischen Bewährtem und Neuem zu finden und neue Perspektiven einzunehmen.
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Yayoi Kusama, «The Universe as Seen from the Stairway to Heaven», 2021. Collection of the artist.
Die wichtigste Erfahrung?
Zu den wichtigsten Erfahrungen zähle ich die vielen unterschiedlichen und persönlichen Begegnungen in meiner Abteilung. Dazu gehören vor allem die Dozierenden, welche ein tragender Pfeiler der Weiterbildung sind. Mit ihren unterschiedlichen Fachthemen, ihrem Charakter und ihrem Engagement bringen sie immer wieder neue Impulse und Ideen in unser Haus. Auch die Teilnehmenden steuern mit ihren Lebensläufen und Erfahrungen wertvolles Wissen bei. Im letzten Jahr konnten auch neue, tragende Kontakte aufgebaut und das Netzwerk erweitert werden. Zusammen mit meinen Mitarbeitenden vor Ort tragen wir alle dazu bei, dass die Abteilung Weiterbildung ein Ort verschiedener Couleur und Färbungen ist und Veränderungen Raum finden.
Wir sind interessiert an Neuem und offen für Veränderungen. Ein Erlebnis zum aktuellen Leitbild?
Es ist uns gelungen, Knowhow von verschiedenen Anbietern zu bündeln und ein neues Angebot zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit der OdA Gesundheit und Berner Gesundheit konnten wir einen berufsspezifischen Berufsbildner:innenkurs für Fachpersonen Gesundheit und Assistent:innen Gesundheit und Soziales organisieren. Dies aufbauend auf der langjährigen Erfahrung des bereits bestehenden Kurses für die Fachpersonen Betreuung. Mit der angespannten Situation im Bereich Gesundheit kann es eine Chance sein, bei den Auszubildenden auf spezielle Bedürfnisse einzugehen.
Dass der Kurs auch durchgeführt werden konnte, stimmt mich zuversichtlich, weiter in diese Richtung zu denken und offen zu sein für Veränderungen und Zusammenarbeiten über die BFF hinaus.
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