Der Abteilungsleiter der Höheren Fachschulen Lucas Haack beantwortet Fragen zum letzten Jahr.
Welches Wort charakterisiert das vergangene Jahr?
Vielseitigkeit
Die Vielseitigkeit an Situationen und Themen, welchen wir mit den Studierenden an der Abteilung HF begegnen. Wo Menschen zusammentreffen, um zu studieren und zusammenzuarbeiten entsteht Vielseitigkeit – in dem Sinne auch Diversität – welche Herausforderungen schafft und gleichzeitig auch Inspiration sowie neue Ansichten und Wege ermöglicht. Vielseitigkeit wird uns auch im Jahr 2026 beschäftigen, so dürfen wir uns unter anderem einer konzentrierteren Auseinandersetzung mit dem Thema Diversität erfreuen.
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Ihr grösster Erfolg?
Der grösste Erfolg unserer Abteilung HF liegt darin, dass wir mit unseren Kooperationspartner:innen in der Praxis wieder viele Studierende in unseren Bildungsgängen zu einem erfolgreichen Abschluss führen konnten. Hierbei ist das gute und filigrane Zusammenspiel verschiedener Anspruchsgruppen sowie der Studierenden selbst erforderlich – Somit darf auch an dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Beteiligten ausgesprochen werden!
Etwas, das Sie überrascht hat?
Etwas überrascht hat, dass die Diskussionen um die Revision des Bundesgesetzes über die Berufsbildung BBG in den eidgenössischen Räten während den Herbst- und Wintersessionen doch nochmals so vielseitig verliefen. Einerseits ein eindrückliches Beispiel für das Funktionieren von demokratischen Aushandlungsprozessen und andererseits auch ein Beispiel dafür, dass die höhere Berufsbildung einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft geniesst und gleichzeitig weiterer Förderung bedarf.
Wir sind interessiert an Neuem und offen für Veränderungen. Ein Erlebnis zum aktuellen Leitbild?
Im August 2025 durften wir uns an der Abteilung HF mit drei Gast-Experten vom Kompetenzzentrum SCIL (swiss centre for innovations in learning) der Universität St. Gallen zum Thema Künstliche Intelligenz beschäftigen. Hier wurde deutlich, wie offen und reflektiert die Mitarbeitenden der Abteilung HF mit den neuen Möglichkeiten umgehen und welche Veränderungen mit Sorge beobachtet werden, an welchen gearbeitet wird, welche bereits eingetreten sind und welche Veränderungen wünschenswert wären – ein intensiver und spannender sowie fortlaufender Prozess für uns alle.
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